Dienstag, 28. November 2006
Goldener Herbst
Dieser November. Küchentisch. Kreuzworträtsel.
Sie: „Sag mal ein anderes Wort für ‚Goldener Herbst‘.“
Er: „Klimakatastrophe?“
Parteiisch – Abhängig – Polemisch – Meinungsbildend
Dieser November. Küchentisch. Kreuzworträtsel.
Sie: „Sag mal ein anderes Wort für ‚Goldener Herbst‘.“
Er: „Klimakatastrophe?“
Von Heise Online:
Europa leidet immer noch unter illegalen Online-Aktivitäten aus EU-Mitgliedsstaaten und Drittländern, obwohl geltende EU-Vorschriften Spam verbieten. Zu diesem Fazit kommt die EU-Kommission in einer Mitteilung […]
Ach!
Heute im Prominentenspezial von „Wer wird Millionär“, während dessen ich nach langer Zeit mal wieder mitgespielt habe, lautete die 8000-Euro-Frage an Ralf Schumacher:
„Wer lebt auch heute noch vereinzelt in der Nähe von Düsseldorf?“ mit den Antwortmöglichkeiten: Dinosaurier, Mammuts, Säbelzahntiger oder Neandertaler?
Ich hab einen Moment gebraucht, um es zu begreifen, aber dann wurde es mir schlagartig klar: Neandertaler! Klassisches Ausschlussverfahren: Die anderen drei Vorschläge ergeben für die Kölner ja überhaupt keinen Sinn…
Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Hü oder hott? Oben oder unten? Ja oder Nein. Die Antwort ist definitiv: Jein!
Man könnte meinen, Christoph Daum habe seine Drogenphase noch immer nicht überwunden, stecke im Gegenteil sogar noch mittendrin.
Ich bin kein fanatischer Fußballfan. Eigentlich habe ich kaum Ahnung von diesem Sport, war in der Schule immer letzte Wahl, wenn auf dem Schulhof oder im Sportunterricht die Mannschaften ausgesucht wurden, bekam den wenig ruhmreichen Titel „Joker“, wenn ich mal wider Erwarten den Ball ins Tor gestolpert hatte. Heutzutage freue ich mich lokalpatriotisch, wenn Schalke (erster Tabellenplatz, heißa!) oder Bochum (die „Unabsteigbaren“ — haha) gewinnen, und klinke mich vergnügt in die Grabenkämpfe zwischen Schalkern und Nord-Lüdenscheidern (nennen sich selbst Dortmunder) nicht ganz parteilos mit ein. Naja, und über Köln… da lach ich über! Zweite Liga, höhö. Wenn Bochum am Ende der Saison wieder absteigen sollte, dann doch nur, wenn Köln wieder aufsteigt — damit der VfL nicht zum Auswärtsspiel an den Rhein fahren oder Kölner ins eigene Stadion lassen muss.
Trotzdem blieb mir dieses Daumsche Hickhack natürlich nicht verborgen. Erst das Gezerre und Abwägen am letzten Wochenende. Montag wollte Herr Daum seine schlussendliche Entscheidung bekannt geben. Am Dienstag dann hat er’s getan: Trotz persönlicher und sportlicher Verbundenheit mit „seinem“ 1. FC werde er „definitiv nicht“ als neuer Trainer zur Verfügung stehen.
Wie soll man diese Kehrtwende jetzt, da er doch einen dreieinhalb-Jahres-Vertrag unterschrieben hat, werten? Ganz einfach: Unüberlegtes Handeln, keine Standfestigkeit, Inkonsequenz. Alles negative Eigenschaften. Die Kokain-Affäre Daums wollte ich eigentlich gar nicht zusätzlich erwähnen. Aber es überkam mich einfach — nein, was bin ich inkonsequent.
Naja, hauptsache, ich kann weiter auf Köln herumhacken. Und Schalke steht an der Tabellenspitze. Und Bochum hat auf der Kellertreppe den Weg nach oben entdeckt. Allet andere is doch ejaal.
Diesmal ein kleiner Beitrag mit kleinem Blick über den Tellerrand. Ein Leidensgenosse (zumindest, wenn ich seinem Blog glauben darf) sammelt nämlich viel und gerne Bandwurmwörter. Schade, dass „Bandwurmwort“ nicht auch ein richtig schönes Bandwurmwort ist, aber Eierschalensollbruchstellenerzeuger ist es definitiv. Gibt’s nicht? Doch! Hab ich gerade im Radio auf WDR 2 gehört.
Hach, was wäre das schön, wäre diese Antwort richtig gewesen…

Da haben sich wohl kürzlich mehrere Leute über den Geschmack von „Kölsch“ beschwert. Naja, wer’s trinkt, ist doch selber schuld, könnte man da sagen.
Es hat aber tatsächlich Lebensmittelkontrolleure auf den Plan gerufen. Das Kölner Umweltamt hat jedoch gestern Entwarnung gegeben: „Das Kölsch war weder schlecht, noch gesundheitsgefährdend“, so die zuständige Sachbearbeiterin, Ursula Gutowski.
Damit haben wir jetzt also die Bestätigung: Bei Kölsch muss das so sein, das schmeckt halt ekelig. Wer das nicht mag, muss eben auf Pils oder zur Not auch Altbier ausweichen.
Heute habe ich auf dem Heimweg ein Auto vor mir gehabt mit einem Kennzeichen, das mich an meine glorreichen Zeiten als Monsterbezwinger erinnerte. Alleine die Kombination aus Buchstaben und Zahlen ist einmalig und ein Foto wert gewesen.
Bielefeld und Wuppertal haben bundesweit die niedrigste Kriminialitätsrate. Herzlichen Glückwunsch, kann ich da nur sagen — nach Wuppertal. Denn dass es in Bielefeld kaum Verbrechen gibt, verwundert nicht wirklich, wenn man weiß, dass es diese Stadt doch eigentlich gar nicht gibt.
Nein, Al träumt nicht von den Alpen - das ist neue deutsche Rechtschreibung. Wenn der Alb des Nachts drückend auf der Brust sitzt, hat man neuerdings eben Alpträume. Aber darum geht es hier gar nicht…
Heute Morgen hörte ich eine bemerkenswerte Radiowerbung - nicht, weil sie so gut war, sondern weil sie so… nunja, lest einfach selbst.