Donnerstag, 31. Mai 2007
19 gute Gründe
Mit Beiträgen von 25 Drehbuchautoren, 19 RegisseurInnen und der Unterstützung namhafter Schauspieler, darunter Kurt Krömer, Anna Thalbach, Katharina Wackernagel, Karoline Eichhorn und Anna Loos, hat der Berliner Regisseur und Produzent Harald Siebler unsere Grundrechte, also die ersten 19 Artikel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, zu einem besonderen Film komponiert. 149 Minuten und 19 spannende, komische und anrührende Kapitel über unsere Verfassungswirklichkeit.
So öffnet die begleitende Webseite zu dem Film „GG 19“, der heute in den Kinos anläuft.
In nicht auftsteigender Reihenfolge – der Film beginnt mit einer Episode zu Artikel 18, der wichtigste, Artikel 1, kommt erst kurz vor Schluß, Artikel 10 wird als letztes „behandelt“ – sollen in 19 kurzen Episodenfilmen die ersten 19 Artikel unseres Grundgesetzes thematisiert werden. Da werde ich wohl mal die Familie um eine kurze Auszeit bitten und mir einen Nachmittag frei nehmen müssen, um nach langer langer Zeit endlich mal wieder ins Kino zu gehen.
Einziger Wermutstropfen: Ein Film namens „GG 20“ hätte mich noch mehr interessiert, behandelt Artikel 20 zum Beispiel in seinem vierten Absatz die letzte Möglichkeit, sich gegen Feinde unserer Demokratie zur Wehr zu setzen. Ich schreib jetzt mal nicht, wen ich mit Letzteren meinen könnte.





