Bereits am Freitag wurde bekannt (und heute stehts auf Heise), dass der Web-Server unter der Adresse www.angela-merkel.de von Unbekannten gehackt wurde, die dort ein Programm installieren und starten konnten. Das Programm war wohl so eine Art Proxy für den Internet Relay Chat (IRC), der es ermöglichte, dass Benutzer dieses Proxys sich im IRC als User des Rechner angela-merkel.de ausgeben konnten.
Da ich selbst lange Zeit im IRC unterwegs war, kann ich mir ungefähr vorstellen was in so einem Channel los ist, wenn ihn jemand mit der Kennung „ich@busen.von.angela-merkel.de“ betritt, die zudem noch als „echt“ authentifiziert ist.
Ich kann mir aber auch vorstellen, was im Kanzlerinnenamt los war, als unsere Bundesheldin am Freitag von diesen Späßen auf „ihrem“ Webserver erfuhr:
„Schääääuuuuble! Sofort in mein Büro! Mit Notizblock und Bleistift! Sofort gegen diese Spinnereien vorgehen, mit aller Härte! Aber Zackig! Null Toleranz! Weggerollt!“
„Tschuldigung, Frau Merkel. Das war der Bundestrojaner. Soll nie wieder vorkommen!“