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Kategorie: Gruß aus Schilda  

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Freitag, 10. August 2007

Eine Frage der Definition

So krank ist diese Welt schon. Da gibt es nun seit ein paar Tagen in einigen Bundesländern ein neues Raucherdiskriminierungsgesetz. In Baden-Württemberg zum Beispiel. Dort herrscht seit dem 1. August in Restaurants und Gaststätten ein striktes Rauchverbot. NRW hat sowas noch nicht, da streitet man sich noch darum, ob Eckkneipen einen Sonderstatus erhalten und was überhaupt eine Eckkneipe ist.

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Sonntag, 4. März 2007

Das Nadelöhr

Ihr erinnert euch vielleicht noch an meinen Beitrag über die vorgeschriebene Fahrtrichtung in einer Baustelle, die in die Baugrube führen würde, falls man sich daran hielte? Ich weiß ja nicht, wer genau für die Planung von solchen Baustellen verantwortlich ist (Bauleiter? Bauaufsicht? Ordnungsamt? …), aber wer auch immer das macht, hat an genau dieser Baustelle erneut sein Händchen für grenzenlose Schwachsinnigkeit bewiesen.

Ich erläutere mal etwas näher die Topographie dieser Stelle: Wir haben hier an dieser Stelle eine vierspurige Straße ohne Mittelstreifen, wobei die beiden mittleren Spuren mit Straßenbahngleisen versehen sind und durch einfache Sperrstreifen dem Autoverkehr vorenthalten werden. In besagter Kurve, wo man nun nicht mehr geradeaus in die Spielstraße abzweigen kann, wozu man aber gemäß der Beschilderung eigentlich verpflichtet wäre, verengt sich das ganze nun auf zwei Spuren. Aus jeweils einer Straßenbahnspur und einer Autospur wird eine gemeinsam genutzte Fahrspur – und das für beide Richtungen. Dieses Verjüngungsgeraffel ist dabei nicht vor, sondern ziemlich genau in der Kurve. Die endgültige zweispurige Straßenbreite ist also streng genommen erst hinter dem Ende der Kurve.

Nun geht es Baustellenmäßig an dieser Stelle demnächst in die richtig heiße Phase (die Straßenbahn soll komplett saniert und runderneuert werden), und erste, nein… zweite Vorboten sind jetzt die ersten Baustellen auf der anderen Straßenseite, unter anderem auch in dieser Kurve, direkt gegenüber dem schon seit einem halben Jahr bestehenden Loch. Es wird also enger. Fragt sich nur: Enger als was? Enger als vier oder enger als zwei Spuren?

Die aufgestellte Baustellenampel offenbart: Es wird scheinbar so eng, dass man nur noch in einer Richtung zur selben Zeit die Stelle passieren kann. Als ich jedoch bei meinem ersten Kontakt mit dieser neuen Situation vor Ort dort lang fahre, sehe ich verwundert, dass erstens die Ampel für die Gegenrichtung keine fünf Meter weiter steht, und zweitens der Abstand zwischen mir und dem linken (ja, tatsächlich näher als sonst gerückten) Straßenrand locker für einen Linienbus ausreichte. (Und ich fahre keinen Fiat Panda oder Smart.)

Nun, es ist nicht gerade so, dass ich jetzt nachts deswegen nicht mehr schlafen könnte, aber immer, wenn ich fortan diese Stelle mit dem Auto passiere, frage ich mich doch, was für ein krankes Hirn sich solch einen Unsinn ausdenkt. Oder wurde unsere Stadt klammheimlich in Schilda umbenannt?

Freitag, 12. Januar 2007

Apfelsaft, Olivenöl, Mandellikör, Holzwein

Also, ich kann es nicht mehr halten. Ich gehöre ab sofort auch zu denen, die nicht nur auf Baustellen-Beschilderern herumhacken, sondern zudem die typischen Schwächen der Mitbürger in unserer Rechtschreibung öffentlich anprangern.

Ihr habt mich sozusagen dazu genötigt. Allenthalben Deppenapostrophen, Deppen-Esszets, Deppenleerzeichen und Plenks, wohin das Auge blickt. Von Preisauszeichnungen à la „0,99 Cent“ will ich schon gar nicht reden (die Kassiererin mit dem temporären Chamäleon-Blick konnte mir auf einen ganzen Cent einfach nicht rausgeben).

holzwein.jpgDa habe ich dieses Preisschild auf der Suche nach einem geeigneten Untersatz für unseren neuen Drucker entdeckt und habe für einen kurzen Moment tatsächlich gestutzt. Fiel mir doch erst gar nicht auf, was da nicht stimmte – nur dass da was nicht stimmte, das war offensichtlich.

Jedenfalls konnte ich dann ruhigen Gewissens an diesem Angebot vorüber gehen, immerhin brauche ich für so etwas kein Regal.

Samstag, 11. November 2006

Vorsicht, Dummheit!

Es ist schon ein Weilchen her, dass ich meinen Führerschein erworben habe. Das dürften derzeit so ungefähr sechzehneinhalb Jahre sein. In der Zwischenzeit hat sich in der Straßenverkehrsordnung das eine oder andere geändert. Ich denke da zum Beispiel an die Kindersitze, die irgendwann Pflicht wurden. Oder die Verpflichtung, bei entsprechender Witterung Winter- oder Ganzjahresreifen zu verwenden, die erst kürzlich inkrafttrat und diesen Winter das erste Mal richtig greift. Auch das eine oder andere Verkehrszeichen hat sich zwischenzeitlich geändert (bei Geschwindigkeitsbegrenzungen ist zum Beispiel das „km“ weggefallen) oder ist gar neu dazu gekommen.

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Freitag, 6. Oktober 2006

Sackgasse

Seit ein paar Tagen (man kann fast schon von Wochen sprechen) gibt es in meiner Stadt ein neues Beispiel, das die Intelligenz von Baustellen-Beschilderern eindrucksvoll dokumentiert.

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