Haus-Icon

Kategorie: Computer  

Fundstücke

Blogrolle

Andere

Egoload - Analytischer Denker

TopBlogs.de

bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis

Add to Technorati Favorites

Montag, 2. Juli 2007

Gewaltig daneben

Pacman hat ein Problem. Er muss pillenfressend durch ein Labyrinth navigieren ohne sich dabei zu verrennen und wird gleichzeitig von vier fiesen kleinen Monstern verfolgt, die Gespenstern, wie sie in der westlichen Welt größtenteils visualisiert werden, nicht unähnlich sehen. Da gibt’s nur eine Lösung: Energiepille futtern und dann auf sie mit Gebrüll!

Den ganzen Beitrag lesen »

Donnerstag, 28. Juni 2007

Was sind denn nochmal Brauser?

Großartig: Kinder befragten als Reporter für das ARD-Morgenmagazin ein paar Politiker über ihre Internetnutzung. Featuring Ströbele, Westerwelle, Glos, Zypries und Struck. Das geht zirka zweieinhalb Minuten lang so:
Den ganzen Beitrag lesen »

Mittwoch, 27. Juni 2007

Virtuelles Band

„Am laufenden Band“ mit Rudi Carrell war nicht virtuell. Das „Grüne Band der Sympathie“ ist es definitiv. (Böse Zungen behaupten gar, es sei fiktiv.) Jetzt aber gibts was ganz Tolles: Ein Backup-System mit virtuellen Bändern.

Den ganzen Beitrag lesen »

Freitag, 22. Juni 2007

Den Schlüssel, bitte

E-Mails kann man veschlüsseln. Das könnte zum Beispiel dann ratsam sein, wenn man mit einem Abgeordneten des Bundestages per E-Mail in Kontakt treten will, der aber Mitglied der Fraktion „Die Linke“ ist. Es bestünde nämlich die Gefahr, dass dieser Abgeordnete unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht, und man möchte doch nicht plötzlich selbst in dessen Visier oder gar in die Anti-Terror-Datei geraten.

Eine nicht näher benannte Person, nennen wir sie Gustav, wollte also dem Bundestagsabgeordneten seines Wahlkreises eine E-Mail zukommen lassen. Ich weiß nicht, ob dieser Abgeordnete ein „Linker“ ist, aber es kann auch andere Gründe geben, warum Gustav seine E-Mail gerne vor den Blicken Anderer schützen und daher verschlüsseln möchte. Doch vorher ein kleiner Exkurs. Was ist eigentlich Verschlüsselung?

Den ganzen Beitrag lesen »

Samstag, 16. Juni 2007

Du schonmal nicht

Schweizer Regierung beschließt heimliche Online-Durchsuchungen

Damit hat sich die Schweiz als Auswanderungsziel für politisch motivierte IT-Fachleute und Schäuble-Hasser quasi selbst disqualifiziert. Schade, im Vergleich mit Kanada oder Neuseeland hätte man dort die wenigsten Probleme gehabt, die Landessprache zu erlernen.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Gute Gesellschaft

Flickr – das ist einer dieser mit dem Kunstwort „Web 2.0“ versehenen Internetdienste, zu denen zum Beispiel auch YouTube oder MySpace gehören. Bestandteil des Angebots ist die Bereitstellung von Speicherplatz auf einem Web-Server, auf den ganze Sammlungen von Fotos – Familienalben, Feten-Schnappschüsse, Urlaubsfotos, etc. – hochgeladen, gruppiert, mit Untertiteln sowie Stichwörtern versehen und auf Wunsch dem Rest der Welt öffentlich zugänglich gemacht werden können.

Das ist eine feine Sache und wird schon fleißig genutzt. Das ganze ist so beliebt, dass der vormals nur mit englisch getexteter Oberfläche versehene Dienst seit gestern in sieben weiteren Sprachen aufwartet, unter anderem auch in Deutsch.

Den ganzen Beitrag lesen »

Donnerstag, 7. Juni 2007

Sicherheitshinweis

Die Phisher, also böse Menschen™, die mit fingierten Mails Leute dazu bringen wollen, sicherheitsrelevante Kontoinformationen preiszugeben, versuchen es immer wieder. Und jedes Mal werden die Methoden ausgeklügelter und idiotensicherer.

Konnte man vor Jahresfrist eine Phishing-Mail noch problemlos daran erkennen, dass der Text scheinbar aus irgendeiner nichtromanischen Sprache maschinell ins Deutsche übersetzt worden war, oder aus der Feder von Osteuropäern stammte, die Deutsch vor zwanzig Jahren mal für einen kurzen Moment in der Schule gelernt hatten, sind mir mittlerweile schon entsprechende Mails untergekommen, die in der Tat mit (halbwegs) perfektem Deutsch daher kamen.

Trotzdem hatten die Betrügereien noch (aus Sicht der dunklen Seite der Macht) ein großes Manko: Man konnte sie allein schon dadurch innert weniger Sekunden entlarven, dass relativ unverblümt um die Eingabe mehrerer Transaktionsnummern (TANs) auf einer Webseite gebeten wurde, für die der passende Browserlink sinnigerweise gleich mitgeliefert wurde.

Heute durfte ich auf Heise Online lesen, dass es noch ausgefuchster geht. Den vorläufigen Höhepunkt bildet eine derzeit laufende Aktion, die sich vornehmlich gegen Benutzer des Online-Zahlungssystems Paypal richtet, das in der Tat vor kurzem eine Banklizenz erhielt, zu Ebay gehört und daher auch vorzugsweise dort eingesetzt beziehungsweise genutzt wird.

In der E-Mail erläutern die Schädlingsbastler, dass Paypal jetzt eine Banklizenz erhalten hätte. Um die Sicherheit des Online-Bankings mit Paypal zu erhöhen, habe man daher die Sicherung von Transaktionen mit TANs eingeführt. Um solche TANs zu erhalten, müsse man den TAN-Generator aus dem Anhang ausführen, die Aktivierung der Software erfolge im Anschluss bei der nächsten Paypal-Anmeldung. Die E-Mail enthält eine recht detaillierte Anleitung, wie das Programm zu bedienen sei.

Ja, ich muss zugeben, das hat was. Eine derartige Mail habe ich zwar noch nicht erhalten, aber sollte der Text sogar in korrektem Deutsch verfasst sein, dann ist durchaus ein gewisses Gefährdungspotential gegeben – vor allem, wenn ich daran denke, wieviele Merkbefreite auf Ebay unterwegs sind.

Als besonderen Serice darum von mir jetzt der immer noch allgemein gültige Tipp, wie man sich wirksam vor derartigen Betrügereien schützen kann. Ist nicht einmal viel, zwei goldene Regeln reichen:

  • Bei geplanten Online-Aktivitäten, die mit Geld zu tun haben (Homebanking, Online-Käufe, Spenden) niemals einem Link in einer Mail folgen, um auf die entsprechende Seite der Bank, des Shops oder des Spendenempfängers zu kommen. Zu den genutzten Diensten, das gilt erst recht und insbesondere für die eigene Bank, sollte man, wenn man schon schreibfaul ist, ein entsprechendes Lesezeichen in seinem Browser nutzen. (Universeller kann man diese Regel auch bei sonstigen Aktivitäten anwenden, bei denen die Ausweisung als Benutzer, z. B. durch ein Passwort, notwendig ist.)
  • Unaufgefordert per Mail zugesandte Programme oder Dokumente niemals öffnen oder starten, schon gar nicht, wenn man den Absender nicht kennt, ohne sich nicht telefonisch oder auf anderweitig gesichertem Kommunikationsweg (verschlüsselte Mails beispielsweise) davon zu überzeugen, ob der Anhang wirklich vom angegebenen Absender stammt und keinen Schadcode enthält.

Mit entsprechend gesundem Menschenverstand sollte man aber schon von ganz alleine auf diese einfachen Verhaltensmaßregeln kommen. Leider hat den in diesem Land nicht jeder, wie man auch an diversen prominenten Beispielen immer wieder sehen kann.

Mittwoch, 18. April 2007

Zweidrittelmehrheit

Natürlich kann man bei zwei Computerspielern unter drei Amokläufern der jüngeren Vergangenheit schon von einer „Mehrheit“ sprechen. Leute, die ernst genommen werden und seriös diskutieren wollen, vermeiden das aber möglichst.

Es sei denn, man heißt Pfeiffer.

Donnerstag, 29. März 2007

Werde Mitglied, lerne schießen, treffe Freunde

Die „Killerspiel“-Debatte will einfach kein Ende finden. Nachdem Heise erst heute Morgen berichtete, dass die erst letzten Herbst gegründete Piratenpartei, die einen Gegenpol zu den alteingebrannten Parteistrukturen bilden will, für Samstag zu einer Demonstration gegen das Verbot von „Killerspielen“ in Berlin aufruft, ist die CDU-Landtagsfraktion in Sachsen nach einer Meldung am Nachmittag wieder auf rigorosem Verbotskurs. Also kann auch ich nicht einfach darüber hinweg sehen, sondern muss ebenfalls meine kleine unbedeutende zwei Cent werte Meinung dazu abgeben.

Wichtigster Kritikpunkt an derartigen Gesetzesinitiativen ist nicht das Verbot an sich oder die Tatsache, dass „Killerspiele“ nunmal nicht jedermanns Geschmack sind und es demzufolge Leute gibt, die solche Spiele abartig finden und nicht verstehen können, was ein Familienvater mit solch einem Spiel anfangen will, sondern der Ruf nach einem strikten Besitz-Verbot.

Während Ursula von der Leyen und NRW-Familienminister Armin Laschet erst kürzlich noch einen diesbezüglichen Kompromiss vorgeschlagen hatten, der, wenn auch nicht jeden aus der Computerszene, dann doch zumindest mich versöhnlich stimmte und überzeugen konnte, haut die Sachsen-CDU wieder voll in die Katzentoilette und fordert: „Der Besitz der so genannten Killer-Spiele muss verboten werden.“

Da frage ich mich dann: Was soll das bringen? Und ich frage euch mal wieder: Wodurch sind die Menschen bei jenen Aktionen zu Schaden gekommen, nach denen die Politik immer wieder die Debatte um ein Verbot von gewaltbetonten First-Person-Shootern aufs Neue entfacht? Waren das die Computerspiele, die die Schüler bei den Amokläufen in Emsdetten und Erfurt (und auch in vergleichbaren Fällen im Ausland) verletzt beziehungsweise gar getötet haben? Haben die Amokschützen ihre Knarren vielleicht während des Spielens aus dem Monitor ausgeschnitten?

Oder um das Kind mal mit dem Bade auszuschütten: Wenn es doch ach so pervers sein soll, wenn man als erwachsener und mündiger Bürger ein Spiel besitzt beziehungsweise installiert hat oder gar spielt, bei dem in virtuellen Welten Terroristen gejagt oder menschenähnliche Zombies oder Aliens abgeknallt werden sollen (von angeblich im Handel erhätlichen Spielen, bei denen man Punkte für die Vergewaltigung von Frauen bekommen soll, rede ich hier nicht, die gibt es nämlich nicht, das ist übelste Propaganda der populistischen Medien), warum ist es dann nach landläufiger Meinung völlig okay, dass man ohne jeglichen Nachweis einfach so bestimmte (durchaus erhebliche Schäden zufügende) Waffen kaufen kann?

Oder was ist mit Schützenvereinen, wo regelmäßig das Schießen auf Lebewesen anhand von realen Tier-Nachbildungen mit real existierenden Waffen mit durchaus nicht ungefährlicher Munition trainiert wird? Das ist demgegenüber plötzlich okay? Wo ist denn bittesehr die Grenze?

Ich will mal klarstellen: Die Schützenvereine sind mir schnurz-piep-egal. Sollen sie ihrem in meinen Augen verabscheuungswürdigen Treiben weiter fröhnen. Solange die Mitglieder und Funktionäre dafür sorgen, dass die für den Schützensport im Besitz der Mitglieder befindlichen Waffen auch wirklich nur für das verwendet werden, für das sie gedacht sind. Aber dann sollen sie auch bitte die Klappe halten, wenn es um sogenannte „Killerspiele“ geht. Denn das ist ein anderer Sport (sic!) und wenn man es genau betrachtet, ist der bei weitem ungefährlicher und unbedenklicher als jeder Schützenverein, den im Gegensatz zu letzterem braucht man für ein Computerspiel keine echte Waffen.

Und tut mir bitte einen riesengroßen Gefallen: Wenn das nächste Mal (und lang kann das nicht mehr dauern, wenn die Politik so weiter macht und die ganzen anderen Gründe für Suizide und Amokläufe, wie sie zum Beispiel der Emsdettener Täter Sebastian B. in seinem Vorab-Bekenntnis zur Sprache gebracht hat, ignoriert) jemand mit einer Knarre durch ein Einkaufszentrum, eine Schule oder ein Stadion rennt und wahllos um sich ballert, und im Nachhinein festgestellt wird, dass derjenige ein „Killerspiel“ auf seinem Computer installiert hatte, fragt nicht, welches Spiel das denn gewesen ist und ob man dieses Spiel nicht lieber hätte verbieten sollen, sondern fragt, woher der Typ denn bitteschön die Knarre hatte und wie er damit unbehelligt in das Einkaufszentrum, die Schule oder das Stadion eindringen konnte…

Montag, 26. März 2007

Liebes Tagebuch,

… das war mal wieder ein ereignisreiches Wochenende. Das Ganze fing Freitag Abend an, als ich mich mit meinen Kumpels unserer reaktionären Terrorzelle „Saddams Rache“ getroffen hatte. Mahmud sagte, er habe jetzt neuerdings doch ein bisschen Schiss, dass wir auffliegen könnten. Dann ging’s am Freitag um nix anderes mehr. Weil doch der Mahmud unsere ganzen Anleitungen, die wir zum Bombenbau benötigen, aus dem Internet holt und nicht weiß, ob DIE davon nicht schon was mitbekommen haben. Immerhin hat am Donnerstag bei ihm das Internet mal kurz gehangen, obwohl das DSL-Modem eigentlich „Alles OK“ angezeigt hat. Er vermutete schon, dass sich da vielleicht einer vom BKA oder so eingeklinkt haben könnte. Am Samstag Morgen rief mich dann plötzlich Ceyla an, die Freundin vom Aydan, weil bewaffnete Truppen um fünf Uhr früh bei denen und bei Mahmud aufgetaucht sind und Mahmud und Aydan sowie deren Computer gleich mitgenommen haben. Scheiße, was hatte ich auf einmal Angst, ey. Aber wenn sie mich hätten filzen wollen, wärn die doch bei mir auch schon längst gewesen, oder? Immerhin vertraue ich dir, liebes Tagebuch, schon seit vielen Monaten unsere geheimen Pläne mit und speichere sie auf meiner Festplatte. Und wenn die jetzt schon ihre Online-Durchsuchungen durchführen, waren DIE doch sicherlich auch schon auf meiner Platte? Ich hab dann Sonntag erstmal ein Antivirus-Update runtergeladen, das hat aber nix gefunden. Der deutsche Nachbar, Herr Meier aus dem zweiten Stock, der hatte aber Ahnung von sowas, und der weiß auch, wie man unsichtbare Rootkits aufspüren kann. Der hat tatsächlich was bei mir gefunden. Da war so ein Tool, das von außen gesteuert beliebige Festplatteninhalte aufspüren kann. Der hat gleich mal in den Programmcode geguckt. Lauter Zahlenkram, kenn ich mich gar nicht mit aus, nur 17 43 AE 6C D3 D2 90 62 und so. Da waren teilweise zwischendurch auch Wörter zu lesen. So was wie „Mama“ oder „Freundin“ oder „Toilette“. Vermutlich Suchbegriffe für die automatische Schlüsselwortsuchem, sagte Herr Meier. Irgendwo stand auch „Tagebuch“. Die haben also tatsächlich nach meinem Tagebuch gesucht. Ich verstehe bis heute nicht, warum die hier noch nicht mit ihrem Überfallkommando aufgetaucht sind. Die müssen unsere ganzen geheimen Pläne doch auf meiner Festplatte gefunden haben? Ich verstehe das nicht

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: