Peinliche Panne passiert. Post verschlampt Persönliches. Parlament prügelt patzenden Politiker. So lässt sich verkürzt wiedergeben, was derzeit auf der anderen Seite des Kanals für extreme Unruhe sorgt. Dort sind nämlich zwei CDs, die unter anderem die Adressen, Geburts- und Bankdaten von 25 Millionen Kindergeldempfängern, Kindern und Betreuern enthalten, beim Versand per Post verloren gegangen. Und kein Mensch weiß, wo sie abgeblieben sind — Liegen die jetzt hinter irgendeinem Schrank oder in irgendeiner Ritze im Postverteilzentrum oder hat sich die jemand unter den Nagel gerissen und nutzt die gespeicherten Informationen demnächst für Betrügereien?
Der Britische Finanzminister steht jetzt unter Druck, sieht aber keinen Grund, deswegen zurückzutreten. Was sollte das auch bringen? Futsch ist Futsch.
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