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Donnerstag, 1. Februar 2007

Tunnelblick

Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Gerade. Hab ich aus dem Mathe-Unterricht behalten. Auf den Bereich des Straßenbaus angewendet bedeutet das so viel wie: Wenn für die kürzeste Verbindung was im Weg liegt, kann man einen Tunnel… äh, ja was denn nun… bauen? Oder graben?

Straßentunnel begegnen einem vorzugsweise in hügeligem Gelände. Zum Beispiel in den südlicheren Gerfilden unserer Republik. Unter nem Kilometer läuft da nix. Aber auch hier in Nordrhein-Westfalen sollen schon so manche Straßentunnel gesichtet worden sein. Sogar im Ruhrgebiet. Durch den auf der A40 in Bochum-Grumme auf der Höhe der Abfahrt Ruhrstadion fahre ich jeden Tag mindestens ein, meist auch zwei Mal.

Herne, oder gar Wanne-Eickel, wo ich wohne, hat keinen Tunnel. Bis auf die Kohlehalden in der Nähe des Kraftwerks und der Abraumhalde an der Wakefieldstraße gibt’s hier ja auch keine Berge. Einen großen Bahnhof hat Wanne-Eickel dafür. Der galt zusammen mit der Güterabfertigung so in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts sogar als der größte Bahnhof Europas. Entsprechend großflächig ist im Bahnhofsbereich daher auch das Schienennetz. Ihr versteht nur Bahnhof? Wo ich doch eigentlich von Tunneln schreiben wollte?

Da gab es vor kurzem auf der A40 eine kleine Baustelle. Genau in oben erwähntem Tunnel. Nichts Großartiges. Die Fahrspuren wurden ein wenig verengt, damit der Seitenstreifen im Tunnel sicherheitshalber breit genug ist für die Arbeiten, die dort durchgeführt wurden. Um nämlich die Sicherheit in Tunneln zu verbessern, hat das Land NRW eine Reihe von Tunneln auserkoren, die umgerüstet werden sollen. Im Rahmen dieser Umbauarbeiten wurde Leuchtzeichen und Notruftelefone installiert. Zumindest ist es das, was man nach Abschluss der Arbeiten am deutlichsten an Neuem erkennen konnte.

tunnel226a.jpgNaja, und dann fahre ich kürzlich so in Wanne-Eickel die Dorstener Straße entlang und komme unter der Brücke durch, die unweit vom Hauptbahnhof noch ein paar Ausläufer der Rangiergleise über die Straße führt und entsprechend breit ist. Die Seitenwände der Unterführung sind vor kurzem neu dekoriert worden. Ihr habt’s erraten: Mit Sicherheitsleuchten, wie man sie aus Tunneln kennt. Ein entsprechender Artikel in der Lokalzeitung gibt dann letzte Gewissheit: Das Ding wird tatsächlich als Tunnel geführt!

tunnel226.jpgDas muss man sich mal vorstellen: Eine hundert Meter breite Unterführung (in Worten: 100!) ist von irgendeinem beamteten Sesselpupser als Tunnel klassifiziert worden – wahrscheinlich, weil irgendeine bekloppte Richtlinie dazu führt, dass alle Straßen mit Deckel, die länger sind als achtundneunzig Komma vier-sieben-sechs Meter, eben als Tunnel zu gelten haben. Die Folge: Der Unterbau der Brücke (was anderes ist das in meinen Augen nicht) muss jetzt entsprechend der EU-Sicherheitsvorschriften, die nach diversen Tunnelunglücken immer wieder verschärft worden sind, umgebaut und an eine Tunnel-Leitzentrale, die jetzt in Hamm sitzt, angeschlossen werden.

Auch ne Möglichkeit, Steuergelder zu verbraten. Aber dafür fühle ich mich jetzt super-sicher und behütet, wenn ich mit meinem Auto innerhalb von 6,1 Sekunden diesen Tunnel passiere.

Samstag, 27. Januar 2007

Kranke Kasse

Heißa, ich habe heute Post bekommen: einen Liebesbrief von meiner Krankenkasse. Okay, sie liebt vielleicht weniger mich, sonst hätte sie mir diesen Adrenalinschub erspart, als mehr mein Geld. Und das nicht zu knapp.

Zahlte ich doch bis Ende des letzten Jahres einen Krankenkassenbeitrag von 13,8 Prozent meines Bruttogehalts. Ach ja, mein Arbeitgeber zahlt der Kasse natürlich auch noch was, den so genannten Arbeitgeberanteil. Der war früher mal genau so hoch wie das was der Versicherte zahlen muss. Heute ist er 0,9 Prozent niedriger.

Aber wenn ich ehrlich bin, ist diese Darstellung nicht korrekt. Denn eigentlich zahlen ja Arbeitgeber und Versicherter nach wie vor das gleiche, in diesem Fall also 12,9 Prozent – Nur der Versicherte muss einen Zusatzbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent aufbringen, damit er den vollen Krankenversicherungsschutz genießt. Am Ende der Rechnung ist das Ergebnis aber das gleiche wie im vorherigen Absatz: Ich zahlte bisher 13,8 Prozent und mein Arbeitgeber 0,9 Prozent weniger.

So kriege ich heute ein Schreiben, in dem mir freundlich wie Honig ums Maul geschmiert wird, dass seit dem ersten Januar der allgemeine Beitragssatz auf 13,8 Prozent erhöht wurde, er jedoch weiterhin unterhalb des Durchschnitts in der gesetzlichen Krankenversicherung liege. Nanu, denkt man da im ersten Moment, erhöht? Habe ich nicht bisher auch immer 13,8 Prozent gezahlt? Na, das ist ja günstig…

Ach, Momentchen, da steht noch mehr: „Der Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent bleibt unverändert.“ Ach, so. Der Zusatzbeitrag, von dem die Kasse hier so schreibt, als hätte sie selbst die Entscheidungsbefugnis, ihn ebenfalls zu erhöhen oder zu belassen. Den hätte ich ja fast vergessen. Man weiß halt nur, man zahlt 13,8 Prozent, und gut. Auf dem Lohnzettel ist das eh nicht weiter aufgeschlüsselt. Zahle ich also in Zukunft 14,7 Prozent. Warum sagen die das nicht gleich?

In einem Nebensatz wird dann die Beitragssatzerhöhung mit der Mehrwertsteuererhöhung begründet. Schließlich müssen geschätzte Mehrkosten von 24 Mio. Euro irgendwie bzw. von irgendwem getragen werden. (Was von Kosten- und Einnahmeschätzungen zu halten ist, habe ich ja schon einmal niedergeschrieben.)

Der Hammer steht dann aber im nächsten Absatz:

Trotz allem werden Ihre Abzüge für die Sozialversicherung geringer sein als im Vorjahr, da der Beitrag für die Arbeitslosenversicherung wesentlich gesenkt wurde. […]

Da geht mir doch echt die Hutschnur hoch. Übersetzt bedeutet das nämlich so viel wie: Weil der Gesetzgeber es geschafft hat, durch verantwortungsbewussteren Umgang mit Geld die Beiträge für die Arbeitslosenversicherung zu senken, hat der Pflichtversicherte ja mehr Geld in der Tasche, das wir, die wir als Kasse im Gegensatz zum Bund nicht in der Lage sind, vernünftig mit dem anvertrauten Geld zu haushalten, ihm dann wieder aus der Tasche ziehen können, ohne dass er was davon merkt, weil die Gesamtbelastung ja immer noch niedriger sein wird als vorher.

Danke auch. Ich mach mich schonmal auf die Suche nach einer neuen Kasse. Oder ich frage nach einer Gehaltserhöhung, damit ich endlich in die private Krankenversicherung wechseln kann…

Freitag, 19. Januar 2007

Wichtig ist, was hinten rauskommt

Ich hab ja schon mal angedeutet, dass ich mittlerweile sehr viel Spam bekomme. Im Schnitt sind das derzeit so an die 500 Mails pro Tag. Da lobe ich mir die mittlerweile sehr leistungsstarken Spam-Filter, und dass mein Provider als zusätzlichen Service verdächtige Mails entsprechend kennzeichnet, so dass ich schon anhand dieser Kennzeichnung den gröbsten Müll vorsortieren kann.

Und nein, das wird jetzt kein Angriff auf unser gestern still und leise im Schatten von „Kyrill“ verabschiedetes Telemediengesetz, das angeblich dazu dienen soll, Spam-Schleudern in Zukunft mit 50.000 Euro Strafe zu sanktionieren, die sich aber darüber scheckich lachen, weil sie in Kuala Lumpur und auf Fidschi sitzen, und das Gesetz in Wirklichkeit aber den Bespitzelungsstaat Schäubland Deutschland wieder ein Stück vorwärts treibt.

Denn heute ist – wie eigentlich jeden Tag – wieder ein Gutteil Spams durch die Filter geschlüpft und hat trotz aller Restriktionen den Weg in meinen Posteingang gefunden. Betreff: „Warnung: Bitte nach hinten schauen…“ Die Mail fällt denn auch gleich mit der Tür ins Haus (bzw. wenn es nur das Haus wäre):

„Herzlich Willkommen bei der Analentjungferung. Wir freuen uns, Dich hier bei uns begrüßen zu dürfen. […]“

Abgeschlossen wird das ganze mit dem typischen Link am Ende, auf den ich klicken soll, um mich (bzw. meine E-Mail-Adresse) angeblich wieder aus dem Newsletter auszutragen. Wobei ich mich tatsächlich bei so etwas immer wieder frage, ob ich einfach nur Opfer irgendwelcher Adress-Sammler geworden bin, oder ob irgendein übler Zeitgenosse meinte, mir einen „Gefallen“ tun und meine Adresse bei so einem „Dienst“ eintragen zu müssen. Da ich meinem Prinzip treu bleibe, solche Mails grundsätzlich zu ignorieren, bzw. grad noch so viel Energie aufzubringen, die „Entfernen“-Taste zu betätigen, werde ich das auch nie erfahren. Wozu auch?

Frust und Ärger bleiben trotzdem. Solche Spam-Mails sind doch wirklich was für‘n Arsch.

Obwohl… in diesem Fall stimmt das ja sogar…

Freitag, 12. Januar 2007

Apfelsaft, Olivenöl, Mandellikör, Holzwein

Also, ich kann es nicht mehr halten. Ich gehöre ab sofort auch zu denen, die nicht nur auf Baustellen-Beschilderern herumhacken, sondern zudem die typischen Schwächen der Mitbürger in unserer Rechtschreibung öffentlich anprangern.

Ihr habt mich sozusagen dazu genötigt. Allenthalben Deppenapostrophen, Deppen-Esszets, Deppenleerzeichen und Plenks, wohin das Auge blickt. Von Preisauszeichnungen à la „0,99 Cent“ will ich schon gar nicht reden (die Kassiererin mit dem temporären Chamäleon-Blick konnte mir auf einen ganzen Cent einfach nicht rausgeben).

holzwein.jpgDa habe ich dieses Preisschild auf der Suche nach einem geeigneten Untersatz für unseren neuen Drucker entdeckt und habe für einen kurzen Moment tatsächlich gestutzt. Fiel mir doch erst gar nicht auf, was da nicht stimmte – nur dass da was nicht stimmte, das war offensichtlich.

Jedenfalls konnte ich dann ruhigen Gewissens an diesem Angebot vorüber gehen, immerhin brauche ich für so etwas kein Regal.

Samstag, 30. Dezember 2006

Gibt’s hier was umsonst?

Passend zum letzten Tag vor der Mehrwertsteuererhöhung begegnete ich mal wieder einem dieser ultradoofen Sprüche, die man immer dann hört, wenn man sie am ehesten erwartet.

Heute war angesichts zweier aufeinander folgender Sonn- und/oder Feiertage mal wieder – nachdem schon letzte Woche der Notstand ausgebrochen schien – Chaos in den Innenstädten und Einkaufszentren. Viele wollen zudem vor der Erhöhung der Mehrwertsteuer und der gesetzlich erzwungenen und den Preis zwangsläufig zusätzlich erhöhenden Beimischung von Biosprit noch einmal die Karre volltanken.

So kam es also, dass ich heute in der Schlange beim Lidl – anders als üblich waren tatsächlich alle vier Kassen besetzt und prall gefüllt – hinter mir die berüchtigten Worte vernahm: „Gibt’s hier was umsonst? Hi hi!“ Ja, wahnsinnig witzig.

Das letzte Mal hörte ich einen ähnlichen Spruch vor wenigen Jahren an einem letzten Tag unserer Cranger Kirmes, als nach dem Abschlussfeuerwerk die ganzen Menschenmassen von den bekannten besten Aussichtsplätzen sich wieder auf dem gesamten Platz verteilend durch enge Haarnadelkurven schlängelten, von einem Spaßvogel, der uns dabei entgegen kam: „Da muss irgendwo ein Nest sein.“

Das eigentlich Schlimme daran ist nur, dass ich diese blöden Sprüche letzterdings auch schon benutze. Ich möchte glaube ich gar nicht wissen, bei wie vielen Leuten ich damit schon ein „Nicht schon wieder so‘n Spruch!“ durchs Oberstübchen gejagt habe…

Ach ja, falls ich es vergessen sollte: Guten Rutsch ins Neue Jahr! Aber rutscht nicht dabei aus! Höhö…

Mittwoch, 13. Dezember 2006

Mehrwert-Basilikum

Ich bin ja Liebhaber schnell zuzubereitender Speisen. Das optimale Menü besteht für mich aus einem Drei-Gänge-Menü, das man fünf Minuten in die Mikrowelle stellt und dann fertig ist.

Ganz so dramatisch sieht es bei uns zu Hause natürlich nicht aus. Immerhin gibt es bei uns schon häufiger Nudeln als Kartoffeln. Fisch kommt fast ausschließlich in Form von panierten Stäbchen auf den Tisch und mangels Akzeptanz bei der Ehefrau gibt es kaum Deftiges – Speck und allgemein nicht zu Hackfleisch verarbeitetes Fleisch mag sie nicht. Dementsprechend häufig gibt es bei uns demnach auch Hackfleischsoße zu den Nudeln.

Früher hab ich die ja immer von Hand gemacht. Mehlschwitze, Tomatenmark, Instant-Brühe, Hackbrät – fertig ist eine leckere Soße. Bis dann mal jemand aus der Familie ein Rezept verriet, bei dem man die Fertig-Soße eines Markenherstellers zur Soßen-Anfertigung verwendet, was geschmacklich schon ein großer Fortschritt und aus diesem Grund fortan entsprechend beliebt war, weil die Tomatenpampe aus dem Glas natürlich mehr zu bieten hat, als schnödes Tomatenmark mit Butter und Mehl. Das ganze verfeinert mit einem Becher Sahne oder Creme Fraiche, geriet die ordinäre „Hasche“ zunehmend in Vergessenheit.

Letzte Tage sollte also dieses Kleinod Brostedtscher Kochkünste wieder auf den familiären Esstisch gezaubert werden, doch beim Griff zum Glas geriet ich ins Stocken: Irgend etwas war nicht wie sonst. Das Glas sah anders aus. Es hatte plötzlich eine ungewohnte Form. Nicht mehr so langweilig gerade, stattdessen designtechnisch fortgeschritten geschwungen. „Verbesserte Rezeptur“ prangte zudem nicht zu übersehen auf dem Etikett, um auch dem etwas weniger Aufmerksamen mitzuteilen: Hier hat sich was geändert!

Und wie sich was geändert hat! Denn wenn man sich von diesen Ablenkungsmanövern „neues Glasdesign“ und „verbesserte Rezeptur“ nicht beirren lässt, fällt einem unweigerlich auf, dass auch die Menge im Glas einer Änderung unterworfen wurde. Ärgerlich genug: Das „Familienrezept“ basiert auf der exakten Menge von 500 Gramm dieser Ingredienz – verträgt die Rezeptur es überhaupt, wenn plötzlich 20 Prozent weniger Tomaten-Basilikum-Mischung hinzugefügt werden?

Was mich aber wirklich auf die Palme bringt, ist auf dem folgenden Bild zu sehen, welches ich mal eben vor lauter Empörung mit der Handy-Kamera schießen musste.

basilikum.jpg

Da wird mir doch tatsächlich ein 400-Gramm-Glas für den Preis eines nicht mehr erhältlichen, weil der verbesserten Rezeptur zum Opfer gefallenen, 500-Gramm-Glases angedreht. Knallhart. Also nicht nur 20 Prozent weniger Inhalt, sondern dadurch bedingt auch noch hintenrum 20 Prozent höherer Preis!

Nein, wie praktisch. Dann kann ja der Supermarktbesitzer zum Jahreswechsel das Preisschild einfach so lassen (nur aus der 500 sollte er geflissentlich eine 400 machen) und behaupten, er würde die Mehrwertsteuer nicht an seine Kunden weitergeben, alles würde weiterhin genau so viel kosten wie die ganze Zeit zuvor. Dass der Kunde nach dieser Argumentation trotzdem noch 4 Prozent mehr bezahlt als zu 500-Gramm-Zeiten, das muss man ja niemandem auf die Nase binden. Wer kann denn schon Mathe?

Update: Eben… wer kann schon Mathe? Ich scheinbar auch nicht. Die Mehrwertsteuer erhöht sich ja nur von 16 auf 19 Prozent, prozentual gesehen verteuern sich die Waren also um rund 2,6 Prozent (wenn man die berühmt-berüchtigten 99-Cent-Rundungen unberücksichtigt lässt). Damit ist dieses Produkt nach der Mehrwertsteuererhöhung immer noch um 17,4 Prozent teurer als zu 500-Gramm-pro-Glas-Zeiten.

Samstag, 11. November 2006

Vorsicht, Dummheit!

Es ist schon ein Weilchen her, dass ich meinen Führerschein erworben habe. Das dürften derzeit so ungefähr sechzehneinhalb Jahre sein. In der Zwischenzeit hat sich in der Straßenverkehrsordnung das eine oder andere geändert. Ich denke da zum Beispiel an die Kindersitze, die irgendwann Pflicht wurden. Oder die Verpflichtung, bei entsprechender Witterung Winter- oder Ganzjahresreifen zu verwenden, die erst kürzlich inkrafttrat und diesen Winter das erste Mal richtig greift. Auch das eine oder andere Verkehrszeichen hat sich zwischenzeitlich geändert (bei Geschwindigkeitsbegrenzungen ist zum Beispiel das „km“ weggefallen) oder ist gar neu dazu gekommen.

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Dienstag, 17. Oktober 2006

Weg in die Verdammnis

Heute habe ich auf dem Heimweg ein Auto vor mir gehabt mit einem Kennzeichen, das mich an meine glorreichen Zeiten als Monsterbezwinger erinnerte. Alleine die Kombination aus Buchstaben und Zahlen ist einmalig und ein Foto wert gewesen.

doom666.jpg

Freitag, 6. Oktober 2006

Sackgasse

Seit ein paar Tagen (man kann fast schon von Wochen sprechen) gibt es in meiner Stadt ein neues Beispiel, das die Intelligenz von Baustellen-Beschilderern eindrucksvoll dokumentiert.

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Freitag, 8. September 2006

Tribut an Steve Irwin

Unsere ganze Familie ist ein Fan von Steve Irwin, dem „Crocodile Hunter“, Betreiber des „Australia Zoo“. Auf dem Sender Animal Planet wird und wurde fast täglich seine gleichnamige Serie sowie das Nachfolgeformat „Crocodile Hunters Tagebuch“ ausgestrahlt. Die Art und Weise, wie er mit Tieren im Allgemeinen und den Bewohnern seines Zoos im Besonderen umging, hat uns seit jeher beeindruckt und wir mussten in den letzten Tagen feststellen, dass wir nicht zu einer kleinen Gruppe von Fans gehören, sondern dass Steve Irwin offensichtlich über 200 Millionen Fans weltweit hat.

Am Mittwoch Abend hat sich jedoch etwas Grundlegendes geändert, das mich noch heute in einer nachdenklichen und traurigen Stimmung zurücklässt. Ich saß am PC und spielte dort ein wenig, als meine Frau plötzlich aus dem Wohnzimmer herüber kam und mir mitteilte, sie hätte was ganz seltsames gesehen und wollte im Internet was nachsehen: Eben sei auf Animal Planet eine „Crocodile Hunter“-Folge gelaufen und am Ende kam ein Bild von ihm mit der Unterschrift „In Gedenken an Steve Irwin“.

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