Montag, 17. September 2007
Schlechte Science Fiction
Alexander Svensson hat uns im Vorfeld der Demo am nächsten Samstag mit folgendem Video zur Weiterverbreitung beglückt:
Parteiisch – Abhängig – Polemisch – Meinungsbildend
Alexander Svensson hat uns im Vorfeld der Demo am nächsten Samstag mit folgendem Video zur Weiterverbreitung beglückt:
So langsam reicht es mir. Wie der Merkel. Mir geht die Debatte über Online-Durchsuchungen auch so langsam aber sicher auf den Keks. Und nicht nur das, jetzt reiht sich unser Verteidigungsminister auch noch in das Lager der Grundrechte-Verachter ein. Und Schäuble zieht einen neuen Trumpf aus dem Ärmel.
Es geht – mal wieder – um die Online-Durchsuchung.
Während unsereiner schon vor neun Monaten allein wegen des technischen Hintergrundwissens ahnte, was eine gesetzliche Grundlage für heimliche Online-Durchsuchungen für Folgen haben kann und dafür von weiten Teilen der Bevölkerung ausgelacht wurde oder vorgehalten bekam, man habe doch „nichts zu verbergen“, ist das Thema endgültig mit der nötigen kritischen Betrachtung in der Öffentlichkeit angekommen.
Also, wat is denn Datenschutz? Da stelle mer uns janz dumm. Und da sage mer so: Der Datenschutz, dat is wiene jroße schwarze Raum, der hat hinten un vorn e Loch. Dat eine Loch, da gehn die Daten rein. Und dat andere Loch, dat krieje mer später.
Die Grünen, also die Partei, die bis zur letzten Bundestagswahl noch als Koalitionär an der Bundesregierung beteiligt war und es da nicht für nötig befand, unseren Ex-Innenminister Otto Schily auf jenem seinem Kurs zu bremsen, auf dem sein Nachfolger Wolfgang Schäuble nun mit erhöhter Geschwindigkeit rollt, ohne dass ihn bisher irgendjemand aufhalten konnte, diese Grünen also beweisen jetzt wieder ihre oppositionellen Qualitäten. Mehr aber auch nicht.
Als ich gerade lesen musste, dass die Organisatoren der Fußball-EM 2008 planen, zur Überwachung der Fans Überwachungsdrohnen einzusetzen, die die Fans aus einer Höhe von 500 Metern (dort kann man sie mit bloßem Auge kaum ausmachen) noch gestochen scharf beobachten können, fiel mir ein Erlebnis aus der U-Bahn ein.
Der Bürgerrechtler asleif hat im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und auch in seinem Blog zur aktuellen Diskussion um die für den 1.1.2008 geplante Vorratsdatenspeicherung Stellung genommen. Darin kommen die Mitglieder des Bundestags, die vorhaben, die Gesetzesvorlagen durchzuwinken, nicht gut weg. Ich möchte euch hier durch Aufbereitung seiner Ausführungen ein Gespür dafür geben, auf welch dünnes Eis unser Staat droht sich zu begeben.
Schweizer Regierung beschließt heimliche Online-Durchsuchungen
Damit hat sich die Schweiz als Auswanderungsziel für politisch motivierte IT-Fachleute und Schäuble-Hasser quasi selbst disqualifiziert. Schade, im Vergleich mit Kanada oder Neuseeland hätte man dort die wenigsten Probleme gehabt, die Landessprache zu erlernen.
Habt ihr das auch schon mal gehabt? Da habt ihr lange Zeit verschiedene Produkte einer Art ausprobiert, bis ihr dann endlich genau das gefunden habt, das die wenigsten Nachteile hat oder sogar genau auf eure Bedürfnisse passt. Beispiele könnte ich eine Menge nennen.